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Digitales Hessen - Smarte Region
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April 2022
Liebe Smart Region Community,
liebe Leserinnen und Leser,

in der Smart Region Hessen tut sich einiges. Viele von Ihnen gehen mit den unterschiedlichsten Projekten und Initiativen die Digitalisierung an.

Dazu zählen auch die vom Land aus Mitteln des Programms „Starke Heimat Hessen“ geförderten Kommunen, die spannende Projekte umsetzen. Und auch der Geschäftsstellen-Betrieb läuft schon wieder auf Hochtouren. Anfang März fand unser erster Themenworkshop in diesem Jahr statt. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie Kommunen eine urbane Datenplattform zum Nutzen ihrer Smart Region-Vorhaben implementieren können.

Mit dem Thema Datenplattform haben wir auch ein neues Format gestartet: Die FAQ. Wir möchten Ihnen zukünftig zu ausgewählten Smart Region-Themen Antworten auf die wichtigsten Fragen liefern. Kurz, knapp und selektiv lesbar. Gestartet sind wir mit den Themen „Urbane Datenplattform“ und „smarte Vergabe“. Werfen Sie hier einen Blick in die FAQs und lesen Sie nach, was Sie in Ihrem Kontext interessiert. Im Laufe des Jahres werden wir weitere Themen für Sie in das FAQ-Format gießen.

Ein absolutes Highlight in diesem Jahr wird unser Kongress „Digitale Städte – Digitale Regionen“ 2022, der bei Ihnen im Kalender für den 28.09.2022 sicherlich schon notiert ist. Über unseren Call for Papers haben uns eine Vielzahl anregender Vorschläge erreicht. Momentan tüfteln wir an einem wieder mal spannenden Programm. Wir freuen uns darauf, Sie alle im September zu sehen - ob vor Ort oder virtuell!

Herzliche Grüße und eine gute Zeit wünscht
Ihr Team der Geschäftsstelle Smarte Region
Kongress Digitale Städte – Digitale Regionen
Wie kommt Innovation in die Kommune?
Kommunen brauchen innovative, digitale Lösungen, Smart Region-Lösungsanbieter brauchen Kunden. Was nach einer perfekten Symbiose klingt, gestaltet sich in der alltäglichen Praxis häufig nicht ganz einfach.

Viele Kommunen klagen, dass das Angebot an auf dem Markt befindlichen Smart Region-Lösungen für sie unübersichtlich ist. Ferner sind die technischen Anforderungen an funktionierende Lösungen in den Teilbereichen einer Smart Region teils so komplex und kleinteilig, dass es Kommunen schwerfällt, die Angebote des Marktes mit Blick auf Funktionalität, Qualität und weitere Aspekte (bspw. Datensouveränität) zu bewerten.

Gleichzeitig nehmen Lösungsanbieter wahr, dass Sie zwar funktionierende Lösungen und gute Ideen parat haben, häufig damit aber nicht zu den Kommunen durchdringen.
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Aus der Praxis
Kassel in 3D: der digitale Zwilling
Mit dem digitalen Zwilling macht Kassel einen großen Schritt in Richtung smarter und digitaler Verwaltung. Grundlage für das Kasseler Leuchtturmprojekt ist die Zusammenfassung und Verknüpfung unterschiedlicher städtischer Daten zu einem kohärenten Ganzen. Denn Kassels digitaler Zwilling ist weit mehr als ein 3D-Visualisierungstool. Indem verschiedene Themenfelder wie z. B. Umwelt, Verkehr, Leben, Wohnen und Kultur miteinander vernetzt und integriert werden, lassen sich komplexe Zusammenhänge erkennen und besser verstehen. Das Modell wird in der Stadtverwaltung für Analysen, Planungs- und Bauvorhaben sowie Simulationen von Veränderungen im städtischen System eingesetzt. Und das mit dem Ziel, faktenbasierte und vorausschauende Verwaltungsentscheidungen zu treffen.
Das 3D-Modell kann von der Stadtgesellschaft gleichermaßen genutzt werden. Im Sinne des Open Data-Ansatzes der Stadt können Kasseler Bürgerinnen und Bürger von den städtischen Daten und Instrumenten profitieren – sei es für eigene Berechnungen, zur Recherche oder für den spielerischen Entdeckungsflug durch die Stadt.
Das frei zugängliche 3D-Modell wird im Zuge des Smart Kassel-Prozesses laufend fortentwickelt und um neue Funktionen ergänzt. Dazu gehört auch, die bürgerschaftliche Beteiligung zu fördern. Das gilt sowohl für die Identifikation weiterer konkreter Anwendungsfälle als auch für neue digitale Formen der Zusammenarbeit in Fragen der Stadtentwicklung.

Hier geht es direkt zum 3D-Stadtmodell
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3 Fragen an:
Renate Mitterhuber
Referatsleiterin Smart Cities im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen
Viele Kommunen in Deutschland haben sich auf den Weg in die digitale Zukunft gemacht. Wie schätzen Sie den aktuellen Stand der Smart City-Entwicklung in Deutschland ein? Was läuft gut und wo sehen Sie weiteren Handlungsbedarf?
Wir sind insgesamt auf einem sehr guten Weg. Es sind ja nicht nur die 73 vom Bund oder die vom Land Hessen geförderten Kommunen, die Überlegungen anstellen, wie sie smarter werden können, sondern ganz viele Städte, Kreise und Gemeinden, die das Thema als ein wichtiges erkannt und aufgegriffen haben. Sie alle entwickeln Strategien oder Konzeptionen, testen einzelne Maßnahmen, beziehen ihre Bürgerinnen und Bürger mit ein, arbeiten mit Unternehmen zusammen, stellen sich organisatorisch anders und neu auf. Wir befinden uns (noch) in der Phase der Orientierung und Konzipierung, was in der Anfangsphase von solch komplexen Veränderungsprozessen wichtig und gut ist. Der nächste Schritt wird nun sein, sich die guten Beispiele genauer anzusehen, zu analysieren, zu strukturieren und das Wissen in die Fläche der kommunalen Landschaft zu bringen. Im Zentrum unserer Förderung steht nicht umsonst das „Modellhafte“.
Das BMWSB fördert smarte Kommunen im Programm „Modellprojekte Smart Cities“. Wie können hessische Kommunen an den dort gesammelten Erfahrungen teilhaben?
In Hessen werden Darmstadt, Eichenzell, Kassel und der Landkreis Gießen gefördert. Aber auch darüber hinaus können alle Kommunen am Wissenstransfer aus den Modellprojekten teilhaben. Die Koordinierungs- und Transferstelle (KTS) der Modellprojekte Smart Cities macht das gesammelte Wissen auch allen nicht geförderten Kommunen zugänglich, indem sie hilft, regionale Lernnetzwerke und Entwicklungsgemeinschaften mit und um die Modellprojekte Smart Cities aufzubauen.
Wir haben im März mit den sog. Regionalkonferenzen begonnen, die auch den nicht geförderten Kommunen offenstehen. Die ersten drei Konferenzen fanden in Mayen-Koblenz, Lemgo-Kalletal und Ulm statt. Durch das virtuelle Format kamen die Teilnehmer nicht nur aus dem engeren räumlichen Umfeld. Im Sommer und im Herbst werden wir in die Mitte und den Osten weiterziehen, zunächst am 6. Juli 2022 nach Wolfsburg. Die Termine in weiteren Regionen werden wir rechtzeitig über unsere Website www.smart-city-dialog.de bekannt geben.
Welche Schwerpunkte wird das BMWSB im Jahr 2022 in Sachen Smart City setzen? Sind neue Angebote für Kommunen in Planung?
Die wichtigste Aufgabe in diesem Jahr ist es, das Wissen und die Erfahrung aus den ersten beiden Staffeln (2019 und 2020) mit der dritten Staffel (2021) sowie allen weiteren interessierten Kommunen zu teilen. Dafür brauchen wir eine gute fachliche Unterfütterung, die wir u.a. mit 11 Studien zu verschiedenen Themen, von Datenplattformen über Resilienz bis zu Managementansätzen, erreichen wollen. Ein weiteres Thema wird sein, den Übergang von der Strategiephase – in der sich die meisten der Kommunen befinden – in die Umsetzungsphase mit konkreten Maßnahmen gut zu gestalten: Welche Maßnahmen sollen priorisiert werden? Wie können sich Kommunen am besten zusammenschließen, wenn sie gleich gelagerte Ideen haben und Software beschaffen oder weiterentwickeln wollen? Wie geht das genau, „Open Source“ umzusetzen? Und viele weitere Fragen, die die KfW, die KTS und uns erreichen. Mit einer Wissenstransferwoche vom 26.04. bis 29.04.22 werden wir den Modellkommunen Unterstützung bei den offenen Punkten anbieten.
Und nicht zuletzt: Der Austausch mit den Landesprogrammen steht noch aus. Ich nehme das Interview als guten Anlass, sich zwischen Bund und Hessen zum Thema Smart City noch stärker zu vernetzen!
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INTERESSANTE THEMEN
Digitalisierungsberatung
Digitalisierungsberatung
Kommunen haben die Möglichkeit, eine kostenlose und individuelle Beratung zur Digitalisierung zu erhalten, die von ekom21 im Auftrag des Landes Hessen koordiniert wird. Professionelle Beraterinnen und Berater arbeiten mit den kommunalen Akteuren an spezifischen Themen und Fragestellungen, damit der nächste Schritt der Digitalisierung angestoßen wird. Mit der Digitalisierungsberatung Modul 4 können Kommunen sich – auch gemeinsam – auf eine Antragstellung für eine Förderung smarter Kommunen und Regionen im Programm „Starke Heimat Hessen“ vorbereiten.

Zur Digitalisierungsberatung
Geschäftsstelle
Smarte Region Hessen:

Hessische Staatskanzlei
Hessische Ministerin
für Digitale Strategie und Entwicklung

Georg-August-Zinn-Str. 1
65183 Wiesbaden

Telefon: 0611 3211 4284
E-Mail: info@smarte-region-hessen.de
Internet: www.smarte-region-hessen.de

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