Sollte der Newsletter nicht korrekt dargestellt werden, klicken Sie bitte hier.
Hessen Wappen Smarte Region Hessen
NEWSLETTER
Juli 2021
Liebe Smart City-Community,
liebe Leserinnen und Leser,

dieser Newsletter widmet sich der noch recht jungen „Förderung smarter Kommunen und Regionen im Programm Starke Heimat Hessen“, die den hessischen Kommunen seit diesem Jahr die Möglichkeit gibt, finanzielle Unterstützung für ihre Digitalisierungsvorhaben zu erhalten. Seit Veröffentlichung der entsprechenden Richtlinie im März dieses Jahres haben uns zahlreiche Anfragen, Projektskizzen und Anträge erreicht. Die ersten beiden Bewilligungsbescheide konnte Hessens Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus bereits nach wenigen Wochen an den Odenwaldkreis und die Landeshauptstadt Wiesbaden überreichen. Die Nachfrage zeigt das große Interesse der Kommunen an der Digitalisierung.

Mit diesem Newsletter möchten wir aus verschiedenen Perspektiven über die Möglichkeiten der Förderung informieren und alle hessischen Kommunen aufrufen, in diesem Jahr auch kleinere Vorhaben im Bereich der Verwaltungsdigitalisierung einzureichen. Wir möchten, dass möglichst viele Kommunen von der Förderung profitieren und damit die Digitalisierung vorantreiben. Auf dieser Basis können dann in den kommenden Jahren innovative Projekte aufgebaut werden.

Zwei Kommunen, die in den kommenden Jahren mithilfe von Bundesmitteln ihre Smart City-Projekt werden umsetzen können, gratulieren wir herzlich: der Landkreis Gießen und der Kreis Bergstraße – im Verbund mit den anderen Kommunen der Metropolregion Rhein-Neckar – zählen zu den Gewinnern des bundesweiten Wettbewerbs „Modellprojekte Smart Cities“. Weitere hessische Kommunen hatten sich beworben und damit wichtige Impulse gesetzt, um innerhalb der Kommune einen Smart City-Prozess zu starten, Akteure zusammenzubringen und eine interne oder auch öffentliche Diskussion anzustoßen. Wir möchten diese Kommunen ermuntern, den begonnenen wertvollen Prozess fortzusetzen. Fördermöglichkeiten gibt es sowohl beim Bund als auch auf Landesebene.

Melden Sie sich gerne bei uns, wenn Sie Fragen zur „Förderung smarter Kommunen und Regionen im Programm Starke Heimat Hessen" haben - entweder direkt über unsere Hotline unter 0611 3211 4411 oder via E-Mail an das Postfach starkeheimat@digitales.hessen.de.

Ihr Team der Geschäftsstelle Smarte Region
Grundlagen für innovative Digitalisierungsvorhaben legen
Alle Kommunen in Hessen können noch in diesem Jahr mithilfe des Programms Starke Heimat Hessen in ihre digitale Infrastruktur investieren. In ganz Hessen sollen damit die erforderlichen Grundlagen geschaffen werden, damit Kommunen in den kommenden Jahren innovative Projekte im Sinne smarter Kommunen und Regionen angehen können. Gerade für diejenigen, die eine Basis insbesondere im Bereich der Verwaltungsdigitalisierung schaffen wollen, bieten sich hiermit Chancen. Ob eAkte, elektronische Vorgangsbearbeitung, Anbindung von Fachverfahren an Online-Antragsverfahren, digitale Verwaltungsservices, Cloud-Dienste in der Verwaltung, Open-Data, Open-Government, digitale Kompetenzen in der Verwaltung, Ratsinformationssysteme oder Maßnahmen zur Herstellung von Interoperabilität zwischen Digitalisierungslösungen auf Basis bestehender offener technischer Standards – wichtig ist, dass die Vorhaben den Digitalisierungsgrad der Kommune zum Nutzen der Bürgerinnen und Bürger erhöhen und die Maßnahmen zeitnah umgesetzt werden.
Mehr lesen
Aus der Praxis
"Follow ME" im Odenwaldkreis - vom Digital-Skeptiker zum Influencer
Der Odenwaldkreis hat mit dem Projekt „Follow ME“ einen Ansatz im Bereich der kommunalen Wirtschaftsförderung gewählt, mit dem es gelingen soll auch Digitalisierungsskeptiker von den Vorzügen der Digitalisierung zu überzeugen und zu „Influencern“ zu entwickeln.

Am 28.06.2021 übergab Ministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus den ersten Förderbescheid aus dem Programm an Frank Matiaske, Landrat des Odenwaldkreises (links), und Marius Schwabe.

Bescheidübergabe Förderung 2021 Juli Odenwaldkreis
Mehr lesen
3 Fragen an:
Daniel Sünnen
Kommunen haben die Möglichkeit, eine kostenlose und individuelle Beratung zur Digitalisierung zu erhalten, die von ekom21 für die Geschäftsstelle Smarte Region koordiniert wird. Professionelle Beraterinnen und Berater arbeiten mit den kommunalen Akteuren an spezifischen Themen und Fragestellungen, damit der nächste Schritt der Digitalisierung angestoßen wird. Einer von ihnen ist Daniel Sünnen, der sich hier unseren Fragen stellt. Foto: (C) Fotostudio Balsereit – Köln
Warum sollten Kommunen sich gerade jetzt mit der Digitalisierung beschäftigen?
Die Herausforderungen, vor denen Kommunen stehen, nehmen weiter zu. Corona und die jüngste Flutkatastrophe sind beispielsweise zwei Ereignisse, die in kürzester Zeit erheblichen Zusatzaufwand bei den Kommunen verursacht und bestehende Probleme verschärft haben. Die Digitalisierung bietet in vielen kommunalen Handlungsfeldern neue Möglichkeiten, die unter anderem zu einer Entlastung der Kommunen beitragen können. Um diese Möglichkeiten jedoch nutzen zu können, müssen die Kommunen dringend eine solide Basis schaffen. Wir beraten Kommunen auf ihrer digitalen Reise – des Weiteren gibt es aktuell attraktive Förderprogramme von Bund und Land.
Welche Trends beobachten Sie gegenwärtig im Bereich Smart Region?
Bei der Vielzahl von spannenden Smart Region-Themen zeichnen sich aktuell drei Schwerpunkte ab: Urbane Datenplattformen, Umweltsensorik sowie Mobilitätsoptimierung. Eine Urbane Datenplattform dient als Basis für den Digitalisierungsprozess der Kommunen. Sie ermöglicht unter anderem die zentrale Sammlung und Analyse relevanter Informationen zur Schaffung von Mehrwerten für die Bürgerinnen und Bürger. Sensoren zur Messung von Umweltdaten sammeln Informationen, welche den Kommunen helfen zielgerichtete Maßnahmen zu ergreifen, die das Wohlbefinden der Bevölkerung steigern. Beim Infrastrukturaufbau sind aus unserer Erfahrung auch Stadtwerke und Netzbetreiber unterstützende Akteure. Unter Mobilitätsoptimierung verstehen wir digitale Lösungen, die zum Beispiel zu einer Reduktion von Autos in Innenstädten oder zur Verbesserung von Mobilitätsangeboten für die Menschen auf dem Land führen.
Wie unterstützt die Digitalisierungsberatung hessische Kommunen?
In einer Workshopreihe gibt die Digitalisierungsberatung teilnehmenden Kommunen zuerst einen Überblick über kommunale Wirkungsbereiche und erfolgreiche Smart Region-Anwendungsfälle anderer Kommunen. Ausgewählte Anwendungsfälle, auch "Use Cases" genannt, werden auf ihren Nutzen für die jeweilige Kommune, die Übertragbarkeit und Umsetzbarkeit bewertet. Teilweise entstehen auch ganz neue Ideen, welche weiterentwickelt werden. Ergebnis der interaktiven Zusammenarbeit zwischen Kommune und Digitalisierungsberatung sind zwei bis drei individuelle Skizzen zu ausgewählten Use Cases.
INTERESSANTE THEMEN
Digitalisierungsberatung
Digitalisierungsberatung
Im Zuge einer gemeinsamen Umsetzungsvereinbarung zwischen dem Land Hessen und den Kommunalen Spitzenverbänden bietet die ekom21 ihren kommunalen Kunden geförderte Beratungsleistungen zu verschiedenen aufeinander aufbauenden Aspekten der Digitalisierung.
Zur Digitalisierungeberatung
AKTUELLES
TERMINE
Dienstag
Sommertour #Hessen_virTOURell_2021 - Station 4: Smarte Flächen
Online
Donnerstag
Sommertour #Hessen_virTOURell_2021 - Station 5: Smarte Quartiere, Energie
Online
Mittwoch
DIGITALE STÄDTE - DIGITALE REGIONEN: Aussteller werden - noch bis 27. August bewerben!
Online
Dienstag
Vergabe – einfach und sicher?!
Online
Geschäftsstelle
Smarte Region Hessen:

Hessische Staatskanzlei
Hessische Ministerin
für Digitale Strategie und Entwicklung

Georg-August-Zinn-Str. 1
65183 Wiesbaden

Telefon: 0611 3211 4284
E-Mail: info@smarte-region-hessen.de
Internet: www.smarte-region-hessen.de

Sie möchten keine weiteren Newsletter erhalten? Klicken Sie hier, um den Newsletter abzubestellen.