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Liebe Smart City-Community,
liebe Leserinnen und Leser,

vor genau einem Jahr hat die Geschäftsstelle „Smarte Region“ in meinem Hause die Arbeit aufgenommen und gemeinsam mit ihren Partnern eine Vielzahl von Angeboten entwickelt, um den hessischen Kommunen Impulse für die Digitalisierung zu geben. Seither ist viel passiert: Wir haben einen Kongress "Digitale Städte - Digitale Regionen" mit über 400 Teilnehmenden und vier Regionalforen veranstaltet, eine Best-Practice-Datenbank mit vielen spannenden Projekten aus hessischen Kommunen auf der Website der Geschäftsstelle gestartet, sind im Sommer virtuell durch die hessischen Smart Cities getourt und haben Sie in unterschiedlicher Form sensibilisiert, beraten, vernetzt und informiert. Unsere Kampagne „Smarte Region“ hat all dies kommunikativ begleitet und unterstützt. Mit der Förderung smarter Kommunen und Regionen im Programm "Starke Heimat Hessen" erhalten Kommunen seit März dieses Jahres auch finanzielle Unterstützung bei der Umsetzung von Smart City-Projekten.

Mein Resümee nach einem Jahr Arbeit: Es entsteht eine richtige Smart City-Community mit vielen begeisterten Menschen, die wertvollen Input einbringen, sich gegenseitig inspirieren, Lösungen und Erfahrungen teilen möchten. In den vergangenen Monaten konnte ich viele dieser Menschen und ihre innovativen Projekte kennenlernen, die in den Kommunen aber auch auf Seiten der Lösungsanbieter aus Wissenschaft und Wirtschaft entstehen.

Damit diese Szene künftig stärker zusammenwächst und Sie immer auf dem aktuellsten Stand rund um die Themen „Smart City“ und „Smart Region“ bleiben, bietet die Geschäftsstelle mit diesem Newsletter ab sofort quartalsweise einen Überblick über aktuelle Angebote und Entwicklungen.

Ich wünsche Ihnen viel Freude bei der Lektüre der ersten Ausgabe!

Ihre

Prof. Dr. Kristina Sinemus
Hessische Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung

Land unterstützt smarte Kommunen und Regionen
In smarten Dörfern, Städten und Regionen entstehen digitale Anwendungen etwa in den Bereichen Mobilität, Energie- und Gesundheitsversorgung, die die Menschen im Alltag und im Arbeitsleben unterstützen. Einige hessische Kommunen haben sich bereits auf den Weg zur Smart City gemacht, haben eine Digitalisierungsstrategie entwickelt oder setzen bereits Digitalisierungsprojekte um.

Die Geschäftsstelle Smarte Region, die im Bereich der Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung angesiedelt ist, unterstützt die Kommunen bei der Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben auf unterschiedliche Weise. Die Angebote richten sich unter anderem an kommunale Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, Amtsleiterinnen und Amtsleiter, Vertreterinnen und Vertreter von Stadtwerken und weitere Fachleute in Kommunen. Verschiedene Partner wie ekom21, Hessen Trade & Invest und der House of Digital Transformation e.V. arbeiten in der Geschäftsstelle gemeinsam an bedarfsgerechten Angeboten:

Bei der Finanzierung unterstützt das Land Hessen, vertreten durch
die Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung, seine Kommunen. Mit der Förderung smarter Kommunen und Regionen im Programm "Starke Heimat Hessen“ werden modellhafte Digitalisierungsvorhaben unterstützt und die Ergebnisse allen Kommunen zur Verfügung gestellt.
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3 Fragen an:
Dr. Michael Kreutzer
Dr. Michael Kreutzer vom Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT berät Gründungsvorhaben bei StartUpSecure I ATHENE. Foto: (C) Rainer Lind
Welche Trends im Bereich Smart Region beobachten Sie zurzeit?
Ganz aktuell nimmt bei den Regionen das Thema Open Data richtig Fahrt auf. Interessant sind aber auf jeden Fall auch die seit langer Zeit wirkenden und sich aktuell verstärkende Trends. Zwei davon möchte ich herausstellen: a. übertragbare und miteinander kompatible Lösungen sowie b. die Nutzung von Synergien zwischen den Kommunen. Besonders positiv sind mir hier die Landkreise Marburg-Biedenkopf und Gießen mit 24 Kommunen aus beiden Kreisen aufgefallen, die im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit das Thema Cybersicherheit nun schon seit vier Jahren gemeinsam angehen.
Cybersecurity wird in allen Bereichen zunehmend wichtig. Was ist Ihr Tipp an die hessischen Kommunen?
Die IT-Systeme der Kommunen von morgen werden aus den IT-Systemen von heute heraus entwickelt werden - damit steht die Cybersicherheit vor heutigen Herausforderungen und von denen von morgen. Mein Tipp ist die Einführung eines Reifegradmodells für Cybersicherheit. Es erlaubt eine Steuerung auf Basis von fundierten Informationen. Durch diese Kenntnis und permanente Verbesserung des Reifegrades bei der Umsetzung der Cybersicherheit erreicht man Effektivität und Effizienz des Betriebs bei gleichzeitiger Offenheit und das Vorbereitet-Sein für zukünftige Entwicklungen.
Wie unterstützen Sie die Smart City-Community insbesondere in Hessen? Wie können hessische Kommunen konkret von Ihrer Forschung profitieren / daran partizipieren?
Die Einbeziehung von - und der Austausch mit - der angewandten Forschung kann die Rolle eines ideellen Sparringspartners und Impulsgebers übernehmen, um neueste Erkenntnisse anbieterneutral in die Verwaltungspraxis zu integrieren. Das "Nationale Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit ATHENE" in Darmstadt entwickelt Sicherheitslösungen für Wirtschaft, Gesellschaft und den Staat und berät und unterstützt die öffentliche Verwaltung sowie Firmengründer*innen und Start-ups. Wir arbeiten agil und effizient und können so auch kurzfristig auf neue Herausforderungen und veränderte Bedrohungslagen reagieren. Konkret unterstützen wir beispielsweise Kommunen durch Sicherheitsscans von Software im Rahmen der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes, wir bieten den Cybersicherheitspezialistinnen und - spezialisten der Kommunen innovative Cyberrange-Trainings (komplexe Angriffssimulationen, gespeist aus den neuesten Erkenntnissen der angewandten Forschung) an und wir helfen auch ad hoc bei akuten Vorfällen, wie z. B. mit Ransomware.
Aus der Praxis
Datenplattform Darmstadt
In einer intelligenten Stadt erfassen Sensoren viele Daten und liefern so neue Informationen. Diese werden teilweise auch in die städtische Datenplattform eingespeist und sind damit für alle nutzbar. Auch für viele Anwendungen des Internet of Things (IoT) ist die Datenplattform eine der wesentlichen Voraussetzung, da erst die verarbeiteten und miteinander in Bezug gesetzten Sensordaten sogenannte IoT Use Cases ermöglichen. Unter Beachtung höchster Datensicherheit werden die Daten der Datenplattform sodann den Anwender*innen zur Verfügung gestellt. Ein modulares Konzept mit unterschiedlichen Schnittstellen in Kombination mit einem sehr hohen Datenschutz, Datenverschlüsselung und DSGVO-konformer IT-Sicherheit bilden die Grundlagen der Datenplattform Darmstadt. Das Land Hessen förderte das Projekt mit rund 800.000 Euro.
Datenplattform Darmstadt
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DIGITALE STÄDTE - DIGITALE REGIONEN: Aussteller werden - noch bis 27. August bewerben!
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Digitalisierungsberatung
Digitalisierungsberatung
Im Zuge einer gemeinsamen Umsetzungsvereinbarung zwischen dem Land Hessen und den Kommunalen Spitzenverbänden bietet die ekom21 ihren kommunalen Kunden geförderte Beratungsleistungen zu verschiedenen aufeinander aufbauenden Aspekten der Digitalisierung.
Zur Digitalisierungeberatung
Geschäftsstelle
Smarte Region Hessen:

Hessische Staatskanzlei
Hessische Ministerin
für Digitale Strategie und Entwicklung

Georg-August-Zinn-Str. 1
65183 Wiesbaden

Telefon: 0611 3211 4284
E-Mail: info@smarte-region-hessen.de
Internet: www.smarte-region-hessen.de

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