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Digitales Hessen - Smarte Region
NEWSLETTER
November 2021
Liebe Smart City-Community,
liebe Leserinnen und Leser,

Smart Country Convention in Berlin, Smart City Expo World Congress in Barcelona…der Herbst hatte für die Smart City-Szene einiges zu bieten. Vielleicht haben auch Sie sich inspirieren lassen, sich ausgetauscht und neue Kontakte geknüpft?

Bei dem Smart City Expo World Congress in Barcelona haben sich in der vergangenen Woche einige Hessinnen und Hessen – darunter Eichenzell und die Digitalstadt Darmstadt (s. Beiträge unten) – auf dem Gemeinschaftsstand des Landes präsentiert. Die Hessische Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung, Frau Staatsministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus, betonte bei ihrem Besuch: „Hier wird deutlich: Hessen ist Hotspot der Smart Region-Entwicklung in Europa. Unsere Stärke liegt vor allem im gemeinsamen Vorgehen. Die Kommunen und Lösungsanbieter am Hessen-Stand stehen exemplarisch für den hohen Innovationsgrad unter anderem in den Bereichen Datenmanagement oder Mobilität. Mich freut, dass dieser hessische Weg auch international auf so großes Interesse stößt.“

In diesem Newsletter möchten wir einen kurzen Rückblick auf den Kongress „Digitale Städte – Digitale Regionen“ im Herbst werfen. An dieser Stelle nochmal vielen Dank an alle Besucherinnen und Besucher, Referentinnen und Referenten und all diejenigen hinter den Kulissen, die den virtuellen Kongress mit über 650 Teilnehmenden ermöglicht haben.

Ein angesichts der jüngsten Cyberangriffe für alle Kommunen besonders aktuelles Thema steht im Fokus des virtuellen German-Israeli Secure Smart Region Congress am 02.12.2021: Wie können sich Kommunen schnell und effektiv digitalisieren und dabei ein hohes Niveau bei der Cybersicherheit beibehalten? Und was können wir von Israel lernen?

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Ihr Team der Geschäftsstelle Smarte Region
Digitale Transformation vor Ort gestalten – aber wie?
Rechts- und Organisationsformen für Kommunen

Dass die Entwicklung hin zu smarten Städten und Gemeinden,
Landkreisen und Regionen ein wichtiges politisches Handlungsfeld
darstellt, darüber herrscht weitgehend Einigkeit. Aber wie geht man
sie richtig an? Gerade weil die Digitalisierung so umfassend, dynamisch und vielfältig ist - Ziel und Weg zugleich - steht jede Kommune vor der Aufgabe, über die Strategiebildung und -umsetzung hinaus auch die eigene Aufstellung zu gestalten, um die Herausforderung zu meistern.

Welchen neuen Themen- und Tätigkeitsbereiche fallen für die
Entwicklung und den Betrieb einer smarten Kommune eigentlich an
(und wie verändern sich vorhandene)? Wer kann dafür die Zuständigkeit übernehmen? Was kann und soll davon im Rahmen der etablierten Strukturen geleistet werden? Und was ist am besten im Rahmen ergänzender Rechts- und Organisationsformen zu erbringen?

„Kommunen können grundsätzlich frei entscheiden, auf welche Art und Weise und innerhalb welcher Organisationsform sie Digitalisierungsprojekte umsetzen.“
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Orientierungspunkte, um diese und weitere Fragen zu beantworten,
hat das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) vorgelegt.*
Das Institut stellt Rechts- und Organisationsformen vor, die es ermöglichen, die digitale Kommune souverän, als zentrale Steuerungseinheit, zu gestalten – sie zielen ab auf eine nachhaltige und integrative Stadtentwicklung im Sinne der „Smart City Charta“**.
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Aus der Praxis
„Eichenzeller sind schneller“ - eine Gemeinde stellt sich auf, um smart zu werden
Die Gemeinde Eichenzell schreitet voran und zeigt, wie‘s geht.
Sie hat sich mutig bei der zweiten Staffel des „Smart City Modell-
projekte“-Wettbewerbs des Bundesinnenministeriums beworben
– und dabei als Ortschaft mit 11.000 Seelen im ländlichen Raum
eigentlich keine allzu großen Hoffnungen gemacht. Aber sie wurde
zu den Gewinnern erkoren. Seit 2020 ist Eichenzell eines von 32
BMI und KfW-geförderten Smart-City-Projekten deutschlandweit.
Eichenzell
Mehr lesen
3 Fragen an:
Michael Pfefferle Bitkom e.V.
Weshalb brauchen Smart City-Prozesse eine eigene Organisationsform?
Die Digitalisierung ist ein Querschnittsthema – das gilt auch für Kommunen. Bundesweit sehen wir, dass Städte und Gemeinden das Thema Digitalisierung zunehmend zentraler organisieren. So werden Abteilungen, Referate oder Stellen für einen Chief Digital Officer bei der Bürgermeisterin oder dem Bürgermeister eingerichtet. Kommunen schaffen aber auch neue kommunale Organisationen in privatwirtschaftlicher Rechtsform. Diese dienen dann entweder zum Projektmanagement oder als IT-Dienstleister. Hier werden IT-Kompetenzen gebündelt und die nicht-öffentliche Rechtsform ermöglicht mehr Flexibilität, etwa im Personalwesen oder der Beschaffung.
Welche Organisationsform ist die richtige für Kommunen mit Smart City-Vorhaben?
Kommunen sind sehr unterschiedlich organisiert und ebenso vielfältig sind auch deren Organisationsformen und Governance-Strukturen für Smart City-Vorhaben. Dabei ist nicht nur entscheidend, wie groß die Kommunalverwaltung ist, sondern auch wie viele Themen die Kommune bearbeiten muss und wie groß das lokale Stakeholder-Netzwerk ist. Bei der Wahl der Organisationsform bringt die Rechtsform der GmbH viele Vorteile mit sich. Das sieht übrigens auch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung so.
3. Worin liegt der Mehrwert, wenn sich mehrere Kommunen auf regionaler Ebene organisieren und die Digitalisierung kooperativ angehen?
Die interkommunale Zusammenarbeit in der Digitalisierung ist eine große Chance. Doch bisher wurden die Synergieeffekte zwischen den Kommunen zu wenig genutzt. Kooperationen stärken die Leistungsfähigkeit, machen Kommunen fit für den Wettbewerb und sparen nicht zuletzt Kosten. Zuletzt hat das Onlinezugangsgesetz die föderalen Kooperationen in Schwung gebracht. Kommunen und Bürgerinnen und Bürger profitieren davon auf lange Sicht: eine höhere Servicequalität und geteilte Lösungen in der Beschaffung, bei IT und Datenplattformen sowie ein hoher Wissenstransfer. So würden die Kommunen nicht mehr untereinander um die ohnehin schon raren IT-Fachkräfte buhlen
INTERESSANTE THEMEN
Digitalisierungsberatung
Digitalisierungsberatung
Kommunen haben die Möglichkeit, eine kostenlose und individuelle Beratung zur Digitalisierung zu erhalten, die von ekom21 im Auftrag des Landes Hessen koordiniert wird. Professionelle Beraterinnen und Berater arbeiten mit den kommunalen Akteuren an spezifischen Themen und Fragestellungen, damit der nächste Schritt der Digitalisierung angestoßen wird. Mit der Digitalisierungsberatung Modul 4 können Kommunen sich – auch gemeinsam – auf eine Antragstellung für eine Förderung smarter Kommunen und Regionen im Programm „Starke Heimat Hessen“ vorbereiten.

Zur Digitalisierungsberatung
German-Israeli Secure Smart Region Congress
Cybersecurity im Fokus: virtuelle Veranstaltung am 2. Dezember Cyberangriffe zielen immer öfter auch auf Kommunen und Institutionen der kommunalen Daseinsfürsorge ab. Der Kongress des Bereichs der Hessischen Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung widmet sich deshalb dem Ausbau von Smart Regions/Smart Cities in Hessen mit einem sehr hohen Sicherheitsniveau. Beteiligt ist daher auch das Hessische Ministerium des Innern und für Sport. Stark im Bereich der Cybersicherheit ist Israel. Darum sollen auch mit israelischen Vertretern aus der IT-Sicherheit Umsetzungsmöglichkeiten entwickelt werden, um Kommunen besser zu schützen. Nehmen Sie am interaktiven Austausch mit internationalen Experten aus den Bereichen Smart City/Smart Region und Cybersicherheit teil. Machen Sie Ihre Kommune smarter. Und sicherer.

Infos und Anmeldung hier
Rückblick Kongress "Digitale Städte - Digitale Regionen"
"Kommunen smart entwickeln" war das Leitthema des Kongresses 2021, und es traf offensichtlich einen Nerv. Alle Kommunen stehen vor der Aufgabe, die Digitalisierung mit ihrer lokalen Entwicklung zu verknüpfen und smarte Projekte und Zukunftsperspektiven zu entwickeln. Und so nutzten über 650 angemeldete Teilnehmerinnen und Teilnehmer das breite Programmangebot, um neue Ideen und Impulse zu gewinnen. 65 Referierende und Redner, 41 EXPO-Fachaussteller und viele Angebote für Kontakte, Austausch und Matchmaking formten den Kongress zu einem Treffpunkt für die gesamte Branche.
Ministerin und Moderator Kongress 2021
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3. Runder Tisch der Digitalstadt Darmstadt
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mFUND-Fachaustausch: „Mobilithek – Der neue Nationale Zugangspunkt zu Mobilitätsdaten“
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Smarte Region Hessen:

Hessische Staatskanzlei
Hessische Ministerin
für Digitale Strategie und Entwicklung

Georg-August-Zinn-Str. 1
65183 Wiesbaden

Telefon: 0611 3211 4284
E-Mail: info@smarte-region-hessen.de
Internet: www.smarte-region-hessen.de

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