BMWSB-Förderprogramm: Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel
- Das Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) ruft Städte und Gemeinden zu Bewerbungen für Projektförderungen auf.
- Thema: Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel
- Frist: 30.06.2026
Gefördert werden Maßnahmen, die zur Bewältigung der Folgen des Klimawandels beitragen – insbesondere in den Bereichen Hitzevorsorge, Umgang mit Trockenheit, Starkregen sowie naturbasierte Lösungen und blau-grüne Infrastruktur.
Die Daten und Dienste des Copernicus-Programms können Kommunen nicht nur bei der Festlegung und Priorisierung geeigneter Maßnahmen unterstützen, sondern auch beim kontinuierlichen Monitoring ihrer Wirksamkeit. Einige Beispiele:
- In dem vom DLR geförderten Leuchtturmvorhaben UrbanGreenEye können Kommunen zum Beispiel schon jetzt kostenfrei und deutschlandweit auf wertvolle Indikatoren wie Tagesoberflächentemperatur, Grünvolumen, Beschirmungsgrad oder Versiegelung zugreifen.
- Vor dem Hintergrund des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz (ANK) wird derzeit im Auftrag der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR und des BMUKN die Dienste-Plattform EO4Nature aufgebaut und entwickelt. Hier fließen in Zukunft Erdbeobachtungsdaten in mehr als 20 Diensten verschiedener Handlungsfelder ein.
- Cop4ALL-DE ist ein Verfahren zur Aktualisierung und Ableitung von Landbedeckungsdaten in Deutschland unter der Leitung des Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie (BKG) und Geobasis NRW.
Hingewiesen sei auch auf mögliche Synergien mit der Nature Restoration Regulation (EU). In dieser werden Copernicus und entsprechende Dienste als Monitoring-Werkzeug genannt, so etwa in Bezug auf "Stadtgrün" (s. CLCplus) und "Baumkronenbedeckung" (s. HRL Tree Cover Density).
Wenden Sie sich bei Fragen zur Nutzung von Erdbeobachtungsdaten gerne an das Copernicus Netzwerkbüro Kommunal. Für alle Fragen zur Ausschreibung wenden Sie sich an das folgende Funktionspostfach: klima-raeume@bbr.bund.de (Betreff: "Projektaufruf 2026").
Weitere Informationen zum Förderaufruf finden Sie hier.
Quelle und Kontakt:
Das Copernicus Netzwerkbüro Kommunal
E-Mail: copernicus-kommunal@eura-ag.de
Internet: www.d-copernicus.de/kommunal
Hintergrund: Das Netzwerkbüro dient als Kontaktstelle für Anliegen rund um kommunale Copernicus-Anwendungen. Es informiert und regt den Austausch zwischen Kommunen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen sowie weiteren Behörden und Verbänden an. Das Netzwerkbüro wird betrieben von EurA, EFTAS und DDGI. Die Finanzierung erfolgt durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMV), Projektträger ist die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR.