Viele hessische Kommunen haben schon Erfahrungen mit Smart Region-Projekten gesammelt. Davon wollen wir Sie profitieren lassen. Hier entsteht deshalb eine stetig wachsende Sammlung von großen und kleinen Projekten in verschiedenen kommunalen Handlungsfeldern.
Sie haben selbst ein spannendes Projekt?
Dann freuen wir uns auf Ihren Beitrag zur Projektsammlung.
Der Use Case "Smart Building" zielt darauf ab, die Effizienz und Nachhaltigkeit kommunaler Liegenschaften zu messen und zu steigern. Sensoren erfassen den Verbrauch von Strom, Wärme, Wasser, Gas und Heizöl, während eine Software die Analyse dieser Daten ermöglicht. Diese werden in einem Gebäudemanagementsystem angereichert, um detaillierte Energieberichte zu erstellen, die Transparenz erhöhen und die Planung energetischer Sanierungsmaßnahmen unterstützen. Ziel ist die Optimierung des Benutzerverhaltens und die aktive Energieeinsparung durch gezielte Steuerung. Ein Frühwarnsystem erkennt ungewöhnliche Verbrauchsmuster und Störfälle beim Verbrauch und der IT, steigert die Betriebseffizienz und senkt Wartungskosten. Die Daten sollen über die urbane Datenplattform transparent gemacht werden.
Der Use Case "Smart Parking" verbessert die Effizienz und Benutzerfreundlichkeit des Parkens in der Kernstadt und reduziert Parksuchverkehre sowie Umweltbelastungen. Zwei größere Parkflächen werden mit Sensorik ausgestattet, um die Auslastung präzise zu erfassen und über die Offene Urbane Datenplattform zu kommunizieren. Dies optimiert die Verteilung der Fahrzeuge, entlastet den innerstädtischen Verkehr und schont die Umwelt. Bodensensoren auf zwei Wohnmobilstellplätzen erfassen Belegung und Muster, bieten Einblicke in das Nutzerverhalten und vereinfachen die Stellplatzsuche durch öffentliche Auslastungsanzeigen. Insgesamt bietet der Use Case eine intelligente, nachhaltige Lösung für das Parkmanagement, verringert Parksuchverkehre und reduziert Umweltbelastungen.
Dieser Use Case verbessert die Effizienz und Nachhaltigkeit der Müllentsorgung durch Füllstandsensoren und smarte Abfallbehälter, die erkennen, wann sie geleert werden müssen. Dies ist wichtig in abgelegenen Gebieten mit niedrigem und stadtnahen Bereichen mit hohem Abfallaufkommen. Das System hilft zur Optimierung der Routenplanung, vermeidet unnötige Fahrten und unterstützt den Naturschutz, indem es die Umweltbelastung reduziert. In städtischen Abfall-Hotspots sind häufigere Leerungen nötig, um die Sauberkeit und Aufenthaltsqualität zu verbessern. Füllstandssensoren werden in bestehende und neue smarte Abfallbehälter integriert, deren Daten über ein Bürgercockpit transparent gemacht werden. Der Use Case fördert eine nachhaltige Müllentsorgung, die Umwelt schützt und Betriebskost senkt.