Viele hessische Kommunen haben schon Erfahrungen mit Smart Region-Projekten gesammelt. Davon wollen wir Sie profitieren lassen. Hier entsteht deshalb eine stetig wachsende Sammlung von großen und kleinen Projekten in verschiedenen kommunalen Handlungsfeldern.
Sie haben selbst ein spannendes Projekt?
Dann freuen wir uns auf Ihren Beitrag zur Projektsammlung.
Aufbauend auf den digitalen Projekten und in Hinblick auf ökologische Aspekte gilt es auch, die Gesundheit der Menschen in Kelsterbach durch entsprechende Angebote zu fördern. Dazu besteht mit der BKK VBU ein starker Partner in Kelsterbach, der einen Beitrag zur Smart City Kelsterbach leisten möchte. Auf Seiten der digitalen Angebote bietet sich eine Einbindung der BKK VBU in die geplante urbane Datenplattform an (Telemedizin). Zusätzlich zu digitalen Angeboten soll zudem die Möglichkeit für die Bürgerinnen und Bürger bestehen, die Gesundheitsangebote auch im analogen Raum in Anspruch zu nehmen. Im Digi-Shop-Café mit Stadtlabor soll es Beratungstage und Mixed-Reality-Sports-Angebote geben.
Partner
Krankenkasse BKK - VBU
Ansprechpartner
Stadt Kelsterbach Anja Warnecke-Bi Wirtschaftsförderung Telefon: 06107 773361 E-Mail: a.warnecke-bi@kelsterbach.de
CoDa – Corona Datenlage Darmstadt
Darmstadt
Sektor
Gesundheit
Status
Umsetzungsphase
Basistechnologie
Datenplattform
Projektbeschreibung
Kern des geplanten Projektes ist die digitale Verknüpfung der Gesundheits- und Mobilitätsdaten mit den Daten aus Abwasserproben. Nachdem alle Daten zusammengeführt wurden, wird das Fraunhofer IGD diese in eine Datenbank überführen und visualisieren. Das Gesundheitsamt wird alle notwendigen Informationen anonymisiert an das Fraunhofer IGD weiterleiten. Die Mobilitätsdaten werden direkt vom Mobilitätsamt und aus den Daten der Datenplattform der Digitalstadt Darmstadt an das Fraunhofer IGD weitergeleitet, über verfügbare APIs geladen und durch weitere externe Daten ergänzt. Ziel ist es, die Verantwortlichen in die Lage zu versetzen möglichst konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um die Pandemie dort einzudämmen, wo die Infektion auftritt.
Mit einem interaktiven 3D-Modell und einer urbanen Datenplattform hat die Stadt Kelsterbach in den vergangenen drei Jahren zwei wesentliche Bestandteile einer smart vernetzten Stadt implementiert. Nach dem Vorbild Kelsterbachs, streben nun auch Raunheim und Rüsselsheim eine Weiterentwicklung ihrer digitalen Infrastruktur an.
Das interaktive 3D-Modell basiert auf photogrammetrischen Aufnahmen und bietet eine interaktiv nutzbare webfähige Oberfläche, in der Bürgerinnen und Bürger Informationen erhalten, spannende Visualisierungen und Szenarien begutachten können und sich selbst mit Kommentaren, Bewertungen und anderen Interaktionsmöglichkeiten einbringen können.
Die urbane Datenplattform ist ein Knotenpunkt zur Aufbereitung und Visualisierung von Live-Daten, die über unterschiedliche Sensorik-Systeme, bspw. Verkehrskameras, oder Umweltstationen erfasst und ins System eingespeist werden.
DESC Digital Engagement & Smart Connect
DESC Digital Engagement & Smart Connect
Projektbeschreibung
Zielgruppe ist die gesamte Bevölkerung der drei Städte. Mit den urbanen Live-Daten der urbanen Datenplattform und der interaktiven 3D-Beteiligungsplattform möchten die drei Städte Bürgerinnen und Bürgern einerseits alltagspraktische Informationen aus lokalen und öffentlich zugänglichen Daten liefern und andererseits für mehr und direktere Kommunikation zwischen Zivilgesellschaft und Verwaltung sorgen, Beteiligungsangebote niedrigschwelliger gestalten und eine attraktive Plattform für alle Altersgruppen bieten.
Die beiden Angebote bündeln damit die unterschiedlichen digitalen Angebote der drei Städte, liefern wichtige Informationen zum Verkehr oder zum Wetter und machen Vorhaben und Maßnahmen in der Stadt- und Infrastrukturplanung einer breiten Öffentlichkeit zugänglich.
Medienstudio (Podcast, Bild- und Videobearbeitung)
Veranstaltungstechnik (Video, Ton, Licht)
Schulungs-Equipment (Laptops, Tablets, Handys)
VR/AR
Smart CityDashboard und Lernpfad
Drohnen
Exponate zu VR, KI und Smart City
Mobile Einheiten
Werra-Meißner-Lab
Projektbeschreibung
Das Werra-Meißner-Lab ist die zentrale Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Institutionen und Verwaltungen, um digitale Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Dabei stehen Vernetzung, Workshops/Veranstaltungen und Weiterbildungen im Mittelpunkt, getreu dem Motto „Digitalisierung erleben und leben“.
Für die Förderperiode wurden die fünf Themenschwerpunkte Digitale Bildung, Digitales Ökosystem, Digitale Gesundheit, XR und Smart City/Region gewählt. Zu diesen Schwerpunkten wurden sowohl zielgruppenoffene als auch zielgruppenspezifische Veranstaltungen und Einzelprojekte durchgeführt. Besondere Highlights waren Veranstaltungen wie die DigiFestivals, ganztägige Events mit vielfältigen Impulsen, Ausstellungen und Netzwerken. Die DigiFestivals fanden zu den Themen Digitaler Werra-Meißner-Kreis, Smart Region erleben und loslegen und Virtuelle Welten statt. So konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer modernste Technologien wie Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) hautnah erleben und anwenden.
Ein wichtiger Aspekt des Projektes ist es, die digitale Teilhabe für alle Akteure im Werra-Meißner-Kreis zu ermöglichen. Neben einem voll ausgestatteten Seminarraum und verschiedenen anwenderorientierten Veranstaltungen unterstützt das Werra-Meißner-Lab seine lokalen Partner. So konnten beispielsweise gemeinsam mit der Familienbildungsstätte WhatsApp-Kurse für Senioren oder Fortbildungen für Selbsthilfegruppen angeboten werden. Auch für Schülerinnen und Schüler bietet das Werra-Meißner-Lab Weiterbildungsangebote wie „KI macht Schule“ oder das „Young Professional Programm“ an.
Durch die mobilen Einheiten, umgebaute Seecontainer, kann das Projekt im gesamten Werra-Meißner-Kreis agieren. So kann das technische Equipment auch zu externen Veranstaltungen transportiert und Digitalisierung vor Ort erlebbar gemacht werden.
Insgesamt zeigt das Werra-Meißner-Lab, dass Digitalisierung und ländliche Regionen hervorragend zusammenpassen und gemeinsam große Fortschritte erzielen können. Die erfolgreichen Veranstaltungen und die positive Resonanz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind ein Beleg für den Erfolg dieses Projektes. Durch die verschiedenen Projekte und Initiativen konnte der Werra-Meißner-Kreis seine Attraktivität als digital fortschrittliche Region nachhaltig steigern. Dieser Ansatz führte dazu, dass die Geschäftsstelle Smart Region das Werra-Meißner-Lab zum Smart Region Hub ernannte.
Vernetzung mit einer Vielzahl von regionalen und überregionalen Partnern (Auszug):
Regional: - Universität Kassel - DIPLOMA Hochschule - Medienzentrum Werra-Meißner-Kreis - MedienWerk Werra-Meißner-Kreis - Familienbildungsstätte Werra-Meißner-Kreis - MINT Verein Nordhessen und Werra-Meißner-Kreis - Kommunen des Landkreises - Landkreis Werra-Meißner
Überregional: - Geschäftsstelle Smart Region - House of Digital Transformation - KDLR - handel.DIGITAL - ZUKIPRO - Zentrum für digitale Entwicklung
Ansprechpartner
Marvin Curtis Große Projektleitung Niederhoner Straße 54 37269 Eschwege Telefon: 05651 7449-0 E-Mail: info@werra-meissner.digital
Digi-Shop-Café mit Stadtlabor
Kelsterbach
Sektor
Beteiligung, Gesundheit, Mobilität, Soziales
Status
Konzeptionsphase
Basistechnologie
Multi-Media
Mixed reality-Angebote
Projektbeschreibung
Das „Digi-Shop-Café mit Stadtlabor“ schafft die Schnittstelle zwischen der Digitalisierung und (Innen-)Stadtentwicklung und bündelt die Förderprojekte in einer zentralen Anlaufstelle. Es bietet der Stadtbevölkerung einen Ort, an dem die bestehenden und zukünftigen Smart City-Prozesse transparent und erlebbar werden. Die Niedrigschwelligkeit des Angebots steht dabei im Fokus. Im „Digi-Shop-Café mit Stadtlabor“ erhalten der Digital-Coach sowie weitere Stadtakteure einen festen Ort für ihre Beratung und Unterstützung der Stadtgesellschaft. Eingebettet wird diese Leistung in ein urbanes Setting, mit einer Mischung aus Café, Co-Working-Space sowie einem Abhol- und Abgabepunkt für online bestellte Waren mit Umkleidekabinen.
Partner
Krankenkasse BKK - VBU
Ansprechpartner
Stadt Kelsterbach Anja Warnecke-Bi Wirtschaftsförderung Telefon: 06107773361 E-Mail: a.warnecke-bi@kelsterbach.de
Digitaler Kompass für Senioren
Wiesbaden
Sektor
Beteiligung, Bildung, Gesundheit
Status
Nutzungsphase
Basistechnologie
Digitale Begegnungsstätte
Hardware
Software
Projektbeschreibung
Im Rahmen der Einführung der digitalen Quartiersplattform wurde mit „Die Gute Stunde“ ein digitales Kulturformat für Seniorinnen und Senioren geschaffen. Via Zoom können Seniorinnen und Senioren einmal wöchentlich für eine Stunde Lesungen, Konzerte, Museums- und Filmvorführungen digital erleben. Davor findet jeweils ein rund 15-minütiger Vortrag zu ausgewählten Gesundheitsthemen statt. Ziel des Projektes ist es, die digitale und kulturelle Teilhabe von älteren Menschen zu erhöhen. Das Angebot steht allen Interessierten offen und ist kostenfrei.
Angesichts zunehmender Wasserknappheit wird von der Landeshauptstadt Wiesbaden eine gesamtstädtische Wasserbilanz angestrebt. Dabei werden Zu- und Abflüsse (z. B. Niederschlag, Grundwasser, Verdunstung) erfasst und ausgewertet. Das Ziel besteht in einem effizienten und ressourcenschonenden Wassermanagement. Mithilfe von Sensorik, dem Internet der Dinge (IoT) und künstlicher Intelligenz (KI) sollen Knappheiten und Überschwemmungen frühzeitig erkannt, Hotspots identifiziert und Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung unterstützt werden. Ein Teil der Daten könnte über die urbane Datenplattform öffentlich zugänglich sein.
Ansprechpartner
Landeshauptstadt Wiesbaden / Referat Smart City Herr Dr. Thomas Ortseifen Referatsleiter E-Mail: smartcity@wiesbaden.de
Hitzekarte
Gemeinde Gründau
Sektor
Gesundheit, Umwelt
Status
Konzeptionsphase
Basistechnologie
Datenplattform
Wärmesensoren
Projektbeschreibung
Die Gemeinde Gründau möchte eine Hitzekarte erstellen, auf der die Temperaturen im Gemeindegebiet abgebildet sind. Insbesondere an Orten an denen sich vulnerable Gruppen wie Kinder oder Senioren überwiegend aufhalten.
Steigende Temperaturen und der Klimawandel stellen besonders eine Gefahr für besagte Gruppen dar. Unsere Motivation ist es, dem proaktiv vorzubeugen und gezielte Gegenmaßnahmen zu treffen.
Im Rahmen einer Testphase werden Wärmesensoren auf den Spielplätzen in Gründau installiert, um sich einen Überblick über die Temperaturen zu verschaffen. Geplant ist es, die Daten der Sensoren in einer Hitzekarte öffentlich bereitzustellen.
Nach einer Evaluation mit Bürgerbeteiligung soll das Projekt auf weitere öffentliche Bereiche skaliert werden.
Gemeinde Gründau Herr Sven Christian Dudene Fachbereich Digitalisierung Telefon: 06051/8203-43 E-Mail: sven-christian.dudene@gruendau.de
Inklusionskompass
Fulda
Sektor
Gesundheit, Soziales
Status
Konzeptionsphase
Basistechnologie
Datenplattform
Projektbeschreibung
Online-Ratgeber für Menschen mit Behinderung – eine Plattform zum Einstellen von Leistungen und Angeboten. Außerdem bietet die Internetseite einen „Mängelmelder“ und die Möglichkeit einer Kontaktaufnahme.
Das Projekt bezieht sich auf ein sensorbasiertes System, das Regenwasser unter begrünten Flachdächern speichert und es in Trockenzeiten zur Bewässerung nutzt. Die intelligenten Dächer liefern Kühlungseffekte im Sommer, entlasten bei Starkregen das Kanalnetz und sichern eine wetterunabhängige Wasserversorgung. Tensiometer und drahtlose Sensoren messen den Bodenzustand, steuern die Bewässerung automatisiert und übertragen die Daten in ein (öffentlich) zugängliches Dashboard. Durch die Einbindung in ein digitales Netzwerk könnte die Wasserverteilung vorausschauend reguliert werden, was einen nachhaltigen Beitrag zur Klimaanpassung Wiesbadens leisten würde.
Ansprechpartner
Landeshauptstadt Wiesbaden / Referat Smart City Herr Dr. Thomas Ortseifen Referatsleiter E-Mail: smartcity@wiesbaden.de
LärmLAB - Ein lokales Lärm- und Umweltdaten-Netz
Bad Hersfeld
Sektor
Gesundheit, Mobilität, Umwelt, Wohnen
Status
Umsetzungsphase
Basistechnologie
Als Basistechnologie ist hier die Datensammlung und die ständige Aktualisierung der Messwerte auf der sich im Aufbau befindlichen Internetseite zu nennen. Es wird damit auch sichergestellt, dass Daten aus der Vergangenheit stets verfügbar sind.
Projektbeschreibung
Die Deutsche Bahn plant eine Neubaustrecke zwischen Fulda und Gerstungen. Die Streckenplanung berührt 8 Kommunen, die mit einer erhöhten Lärmbelastung rechnen müssen.
Zur Sicherstellung eines ausreichenden Schallschutzes können in der „Parlamentarischen Befassung“ rechtzeitig Anträge auf erhöhte Schallschutzmaßnahmen gemacht werden. Lange vor Baubeginn werden nun Lärmmessungen durchgeführt.
In diesem Zuge werden auch bei Bestandsstrecken, Bundesstraßen und Autobahnen, die in der Nähe von Wohngebieten oder sensiblen Nutzungen wie z.B. einem Krankenhaus liegen, Messungen vorgenommen. In den 8 Kommunen werden ca. 70 Sensoren installiert. In diesem Zusammenhang werden auch Umweltdaten an ausgewählten Stellen aufgenommen.
Partner
THM (Technische Hochschule Mittelhessen) in Gießen
Kreisstadt Bad Hersfeld Burkhard Behrendt Projektkoordinator für Lärmschutz Telefon: 06621 / 201 - 938 E-Mail: burkhard.behrendt@bad-hersfeld.de
Licher Modell - Digitale Nachsorge
Landkreis Gießen & Lich
Sektor
Gesundheit
Status
Umsetzungsphase
Basistechnologie
Modulare, webbasierte Plattform mit App-Clients, Pathways und Care-Task-Management als technisches Versorgungskoordinationssystem.
Über offene Schnittstellen integrierbar in bestehende Systeme (z. B. Krankenhausinformationssystem (KIS)) und angebunden an ein virtuelles Care-Team für telemedizinische Betreuung.
Inhalte werden über ein No-Code-Contentmanagementsystem gepflegt, so dass keine Programmierkenntnisse notwendig sind.
Datenschutz über Einwilligung und klar definierte Zugriffsrechte gemäß DSGVO.
Projektbeschreibung
Das Licher Modell schafft eine digitale, sektorenübergreifende Nachsorgeplattform für geriatrische und pflegebedürftige Menschen, um Wiedereinweisungen zu vermeiden und die Versorgung im ländlichen Raum zu stärken. Eingebunden sind Patientinnen und Patienten, Angehörige, Klinik, Haus- und Fachärzte, Pflegeeinrichtungen und kommunale Akteure. Eine Webplattform inkl. App liefert eine automatisierte Kategorisierung des Gesundheitszustands nach einem Triage- bzw. Ampelsystem, individuelle Nachsorgepläne und Care-Tasks. Der Nutzen zeigt sich durch frühzeitiges Erkennen von Verschlechterungen, transparente und koordinierte Nachsorge, weniger Transporte und Klinikaufenthalte sowie die Entlastung der Infrastruktur. Die Plattform ist DSGVO-konform und aufgrund ihrer No-Code-Eigenschaft intuitiv.
Partner
Asklepios Klinik Lich
Förderverein „Unsere Gemeindeschwestern“ Lich e. V.
Technische Hochschule Mittelhessen
MENetatis Seniorenzentrum Lich
Ärztenetz Gießen (ÄNGie)
Ansprechpartner
Landkreis Gießen Herr Mike Wallraf Projektmanager Smart Cities Telefon: 0641 9390 1917 E-Mail: Mike.Wallraf@lkgi.de
mymedAQ - der Gesundheitsguide der Stadt Wiesbaden
Wiesbaden
Sektor
Ehrenamt, Gesundheit, Soziales, Wohnen
Status
Konzeptionsphase
Basistechnologie
Portalserver auf Basis von Open Source Technologie
offene Schnittstellen zu anderen Systemen
Verschiedene Darstellungen des mymedAQ-Gesundheitsguides der Stadt Wiesbaden
Projektbeschreibung
Welche regionalen Gesundheits- und Pflegeangebote gibt es und wie lassen sie sich vernetzen und stärken? Wiesbaden antwortet mit mymedAQ.de, maßgeschneidert für Bürgerinnen und Bürger der Stadt und des Umlands. Die Plattform lässt sich nicht nur als Suchmaschine nutzen, die zielgenaue, werbefreie Ergebnisse liefert. Das Angebot, das gratis für Besucher und Besucherinnen ist, geht weit darüber hinaus: Für Kliniken, Praxen, Pflegeeinrichtungen Apotheken, Vereine, Selbsthilfegruppen und Experten ist mymedAQ.de ein Forum, in dem sie ihre Angebote und Expertisen vorstellen und in Dialog treten können. Patient*innen, Pflegebedürftige, Angehörige und alle, die ihre Gesundheit erhalten und verbessern wollen, nutzen mymedAQ.de als Beratungsstelle, wo ein "digitaler Coach " und Medizinfachleute der Hotline rund um die Uhr für individuelle Anliegen da sind und handfeste Hilfen bieten. Quartiersmanagern werden die Plattform in naher Zukunft als wichtiges Tool nutzen, und der digitale Präventionsberater wird dazu beitragen, das regionale Gesundheitssystem zu entlasten. "mymedAQ.de", ein bislang in Deutschland einzigartiges Gesundheitsangebot, ist ein Projekt der Landeshauptstadt und der EGW Gesellschaft für ein gesundes Wiesbaden mbH, die die Plattform betreibt und mit starken Partnern kontinuierlich weiter entwickelt.
Ralf Jäger EGW Gesellschaft für ein gesundes Wiesbaden mbH Schillerplatz 1 - 2 65185 Wiesbaden Telefon 0611 50 58 58 20 Fax 0611 50 58 58 29 E-Mail r.jaeger@ein-gesundes-wiesbaden.de
Öffis4all
Wiesbaden
Sektor
Gesundheit, Mobilität, Tourismus, Umwelt, Wohnen
Status
Nutzungsphase
Basistechnologie
Applikation
Projektbeschreibung
Eingeschränkte Bürgerinnen und Bürger stehen oftmals vor der Herausforderung, die Hürden des ÖPNV eigenständig zu überwinden. Unterschiedlichste Situationen und Rahmenbedingungen können hierbei eine barrierefreie Nutzung des urbanen öffentlichen Mobilitätsangebotes einschränken. Das Vorhaben beschreibt die Implementierung einer multimodalen Anwendung, die den Mobilitätsbedürfnissen eingeschränkter Bürgerinnen und Bürger im gesamten Rhein-Main-Verbundgebiet entspricht. So sollen Informationen zielgruppengerecht visualisiert und kommuniziert werden, um ein nahtloses barrierefreies Bewegen durch die Stadt und darüber hinaus zu ermöglichen. Der digitale Assistent ist dabei durch spezifische Einstellungsmöglichkeiten auf die Einschränkungen der Nutzerinnen und Nutzer ausgeprägt.
Partner
Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH
Projektionisten GmbH
Ansprechpartner
Landeshauptstadt Wiesbaden / Referat Smart City Dr. Thomas Ortseifen Referatsleiter E-Mail: smartcity@wiesbaden.de
Rapid BOS
Bad Hersfeld
Sektor
Dateninfrastruktur, Gesundheit, Mobilität
Status
keine Angabe
Basistechnologie
Künstliche Intelligenz
WEB-basierter Verkehrsrechner
Routing-App
Verkehrsdetektoren
Logo des Projekts
Freiwillige Feuerwehr Bad Hersfeld
Projektbeschreibung
Im Rahmen des Projekts „Rapid BOS“ erprobte die Stadt Bad Hersfeld den Einsatz innovativer Technologien zur Optimierung der Rettungszeiten. Ziel war es, mithilfe von Echtzeitdaten aus verschiedenen Verkehrssystemen und einem intelligenten LSA-Beeinflussungssystem die Routenführung für die Freiwillige Feuerwehr zu verbessern und so die Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Rettungsfrist von zehn Minuten auch zu verkehrsreichen Zeiten sicherzustellen. Die Universität Kassel begleitete das Projekt wissenschaftlich unter Leitung von Prof. Dr. Klaus David und beleuchtete dabei innovative Ansätze zur intelligenten Verkehrssteuerung – mit spannenden Einblicken in ein zukunftsweisendes Forschungsfeld.
IoT Plattform (Plattform die von WiTCOM bereitgestellt wird, für die Definition der Regeln und Darstellung der Daten)
Hardware
(Eingesetzte Sensoren vor Ort- in der Räumlichkeit)
Projektbeschreibung
Mit Smart Air Control ist es möglich, die Luftqualität und die Umgebungsbedingungen in Räumen zu überwachen. Über einen Sensor werden der CO2-Gehalt, die Temperatur, die Luftfeuchtigkeit und auch die Beleuchtungsstärke gemessen. Beim Überschreiten eines CO2-Wertes schaltet sich eine optische Anzeige im Raum ein („Bitte lüften“). Die Schwellenwerte können beliebig definiert werden. Auf einer zentralen IoT-Plattform können die Daten eingesehen, grafisch dargestellt und ausgewertet werden. Während der Heizperiode müssen Fenster nicht unnötig geöffnet werden, wodurch Heizenergie eingespart wird.
Partner
WiTCOM Wiesbadener Informations- und Telekommunikations GmbH
Ansprechpartner
Stadt Wiesbaden / Referat Smart City Dr. Thomas Ortseifen Referatsleiter E-Mail: smartcity@wiesbaden.de
Mit der Smart Allergy-App werden allergiebetroffene Patienten mit wertvollen Informationen zu ihren persönlichen Allergierisiken versorgt. Die Anzeige dieser Daten erfolgt durch Vernetzung mit dem vollautomatischen Pollenmonitoring-System BAA auf dem Wiesbadener Kurhaus und wird durch andere Pollenmessstationen aus ganz Deutschland in Echtzeit ergänzt. Darüber hinaus wird durch den gemeinsamen Zugriff auf einen Datensatz die Arzt-Patienten-Beziehung gestärkt: bei Zustimmung von Patienten können diese Daten in ein Krankheitsregister übernommen werden, das ein individuelles Monitoring des Krankheitszustandes des Patienten in Abhängigkeit von therapeutischen Maßnahmen ermöglicht.
Partner
Zentrum für Rhinologie und Allergologie Wiesbaden
3m5. Media GmbH
Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI
Ansprechpartner
Stadt Wiesbaden / Referat Smart City Dr. Thomas Ortseifen Referatsleiter E-Mail: smartcity@wiesbaden.de
Mit dem Programm „Smart City 2030 – Wiesbaden goes smart“ plant die Landeshauptstadt den Aufbau einer nachhaltigen Smart City Organisation. Das Vorhaben der Landeshauptstadt zeichnet sich durch einen bürgerzentrierten Strategieansatz aus. In einer Reihe von Workshops wurden vorab verschiedenste Interessengruppen zusammengebracht, um eine ganzheitliche Digitalisierungsstrategie zu entwickeln.
Ansprechpartner
Landeshauptstadt Wiesbaden / Referat Smart City Dr. Thomas Ortseifen Referatsleiter E-Mail: smartcity@wiesbaden.de
Smart Rescue Defikopter
Wiesbaden
Sektor
Gesundheit, Mobilität, Wohnen
Status
Nutzungsphase
Basistechnologie
Drohnen („Unmanned Aerial Vehicle“: UAV)
Automatischer Notfall-Defibrillator (AED)
Projektbeschreibung
Im Rahmen des Projekts stellt der Defikopter einen per Drohne automatisch abgeworfenen Defibrillator zur schnellen Hilfe und effizienten Versorgung bei Herzinfarkten dar, insbesondere in schwerzugänglichen und nicht ausreichend versorgten Gebieten bzw. Quartieren. Die technologische Vision beschreibt ein System aus Hangar, Drohnen („Unmanned Aerial Vehicle“: UAV) und automatischen Notfall-Defibrillatoren (AED), das sich vollautomatisch per GSM-Modem steuern lässt. Darüber hinaus ist eine Integration in bestehende Ersthilfe-Infrastrukturen wie Leitstellen oder vorhandene IT-Lösungen möglich.
Partner
Third Element Aviation GmbH
Ansprechpartner
Landeshauptstadt Wiesbaden / Referat Smart City Dr. Thomas Ortseifen Referatsleiter E-Mail: smartcity@wiesbaden.de
Smart Ubilabs
Wiesbaden
Sektor
Ehrenamt, Gesundheit, Mobilität, Wohnen
Status
Nutzungsphase
Basistechnologie
Webanwendung
Projektbeschreibung
Die Einsatzzeiten der Feuerwehr sowie die Analyse und Planung der Standorte von Feuerwachen wurden mit Hilfe einer Webanwendung optimiert und vereinfacht. Planungen und Berechnungen, die bisher mehrere Monate in Anspruch genommen haben, können mit der Software in wenigen Minuten durchgeführt werden. Diese Optimierung führt zu einer deutlichen Verbesserung der Einsatzsituation von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr und hat einen hohen und direkten Einfluss auf die Wahrnehmung der originären Aufgaben. Die Lösung ermittelt mittels Vektorberechnung und unter Berücksichtigung der Standorte der Feuerwachen die Abdeckung der Stadt und zeigt Schwachstellen auf.
Partner
Ubilabs GmbH
Ansprechpartner
Landeshauptstadt Wiesbaden / Referat Smart City Dr. Thomas Ortseifen Referatsleiter E-Mail: smartcity@wiesbaden.de
Smartes Wassermanagement
Frankfurt am Main
Sektor
Dateninfrastruktur, Energie, Gesundheit, Umwelt
Status
Umsetzungsphase
Basistechnologie
Im Projekt werden Sensoren genutzt, um Daten über LoRaWAN an die Urbane Datenplattform der Stadt Frankfurt am Main zu übertragen.
Projektbeschreibung
Im Projekt sind vier Teilprojekte gebündelt:
Eine Datengrundlage zum Schutz des Grundwassers durch die Digitalisierung von 15 repräsentativen Grundwassermessstellen wird geschaffen.
Sensorik im Wurzelbereich von Bäumen und Niederschlagssensoren liefern Daten, um den Einfluss von Niederschlag und Vegetation auf das Grundwasser zu bewerten.
Mittels Sensorik wird der Frage nachgegangen, welchen Einfluss die Einleitung von Mischwasser und Regenwasser auf die Gewässerqualität hat.
Smarter Rattenköderboxen sollen die Sicherung der Wasserqualität durch Vermeidung unnötiger Gifteinträge garantieren.
Mittels LoRaWAN werden die Daten an die Urbane Datenplattform der Stadt übermittelt. Zudem sollen die Daten durch die Fachämter genutzt werden.
Institute for Analytical Research (IFAR) – Hochschule Fresenius
Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE)
Ansprechpartner
Stabsstelle Digitalisierung der Stadt Frankfurt am Main Herr Jörn Klein Themenbereichsverantwortlicher Smart City für Mobilität, Energie & Umwelt Telefon: 069 212-43396 E-Mail: joern.klein@stadt-frankfurt.de
Messsensorik (u. a. Bodenfeuchte, Niederschlag, Kanaldurchflüsse, Gewässerpegel)
Urbane Datenplattform
Digitaler Zwilling
Cloud Services (SaaS)
Plattformservices (PaaS)
IoT-Sensorik
3D-Untergrundmodelle
bestehende Warninfrastrukturen
u. a. modulares Warnsystem des Bundes (MoWaS)
"WarnWetter" (DWD)
"Meine Pegel" (HLNUG)
ggf. weitere Apps und Dashboards
Starkregengefahrenkarten
Implementierung eines Starkregenfrühalarmsystems
Implementierung eines Starkregenfrühalarmsystems
Projektbeschreibung
Bedingt durch die weiter fortschreitende Klimakrise nehmen Starkniederschläge an Intensität, Auftreten und Fläche zu. Darmstadt ist in der jüngsten Vergangenheit mehrfach von teils heftigen Starkregenereignissen betroffen gewesen, welche lokal zu Überflutungen geführt haben.
Um die Darmstädter Bevölkerung, Infrastruktur und Gebäude vor starkregeninduzierten Überflutungen besser zu schützen, soll ein stadtweites Starkregenfrühalarmsystem aufgebaut werden. Hierzu soll eine breite Messsensorik ausgebracht werden. Die Messergebnisse sollen über schnittstellen-kompatible Datenplattformen zusammengeführt werden. Mittels App + Homepage werden im Anschluss abgestufte Warnhierarchien für Nutzergruppen (u. a. Bürger*innen, Verwaltung & Politik, Bevölkerungs- und Katastrophenschutz) ausgesprochen.
Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG)
Digitalstadt Darmstadt GmbH
externer Dienstleister (N. N.)
Ansprechpartner
Wissenschaftsstadt Darmstadt, Amt für Klimaschutz und Klimaanpassung Herr Christian Kotremba Stellvertretende Amtsleitung Telefon: 06151-13-4902 E-Mail: christian.kotremba@darmstadt.de
Straßenwetterinformationssystem (SWIS)
Korbach
Sektor
E-Government, Gesundheit, Mobilität, Umwelt
Status
Nutzungsphase
Basistechnologie
Sensorik zur Messung unterschiedlichster Wetter-, Meteo- und Temperaturdaten
Kameras
Datenplattform-Hersteller
App-Hersteller
Projektbeschreibung
Die Durchführung des Winterdienstes durch den städtischen Bauhof konnte optimiert und digitalisiert werden und dadurch unnötige Wege (Kontrollfahrten) eingespart werden. Zudem können die Schichtdienstleiter bei Ihren Entscheidungen durch den Einsatz von Apps ortsungebunden entscheiden und auf eine valide Datengrundlage vertrauen. Durch die Reduzierung unnötiger und zeitaufwendiger Fahrten wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter gestärkt.
Das Straßenwetterinformationssystem der Firma „Boschung“ bietet verschiedene Arten der Datenerhebung bzw. verschiedene Messstellen. In Korbach wurden im Fahrbahnbelag eingebaute und berührungslose Bodensensorik, Meteosensorik und Kameras verbaut. In einer zentralen Plattform (auch über eine App) laufen die Daten zusammen.
Partner
Firma Boschung
Energie Waldeck-Frankenberg (EWF)
Ansprechpartner
Bauhofe der Kreis- und Hansestadt Korbach Herr Stephan Klein Stellv. Leiter Bauhof Telefon: 01520 1558686 E-Mail: klein@bauhof-korbach.de
Eine urbane Datenplattform soll die Stadt in die Lage versetzen, mithilfe von Sensoren im Stadtgebiet erhobene Werte zu analysieren, aufzubereiten und daraus Handlungen ableiten zu können. Die Integration dieser Messungen auf einer zentralen Datenplattform führt zu einer transparenten und effizienteren Auswertung sowohl innerhalb der Verwaltung als auch in der Kommunikation mit der Bürgerschaft. Bürgerinnen und Bürger sollen die Plattform eigenständig nutzen können. Neben den Informationen und Ergebnissen, die aus der Sensorik gezogen werden, soll zudem der Transfer zwischen Wissenschaft, Verwaltung, Unternehmen und Zivilgesellschaft gefördert werden.